Landtagswahl 2026

 

Jugendpolitische Forderungen vom Landesjugendring M-V

Demokratie beginnt da, wo junge Menschen erleben, dass ihre Stimme zählt!

Kinder und Jugendliche spüren, dass ihre Anliegen Gewicht haben. Sie erfahren echte Chancen, ihre Zukunft frei und selbstbestimmt zu gestalten – unabhängig von Geldbeutel oder Herkunft. Und sie wachsen in einer Gesellschaft auf, die Vielfalt feiert, menschenfreundlich handelt und die Würde jedes Einzelnen schützt. Junge Menschen gestalten Mecklenburg-Vorpommern – heute und morgen. Sie bringen Ideen, Engagement und Mut für Veränderungen ein.

Kinder und Jugendliche erleben zu oft, dass ihre Anliegen und Sorgen nicht ernst genommen werden. Sie erfahren, wie soziale und finanzielle Ungleichheit ihre Möglichkeiten, selbstbestimmt Zukunft zu gestalten, einschränken.

Kinder und Jugendliche brauchen Beteiligung, die ihnen Selbstwirksamkeit ermöglicht und Zugehörigkeit vermittelt. Sie brauchen Verantwortung für die Räume, in denen sie sich bewegen – von der Schule bis zum Verein. Denn: Demokratie beginnt da, wo junge Menschen erleben, dass ihre Stimme zählt!

1. Beteiligen und stärken: Eine Kinder- und Jugendstrategie für M-V

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land, in dem junge Menschen selbstverständlich mitreden und mitgestalten. Ihre Anliegen werden in allen politischen Entscheidungen berücksichtigt – von der Kommune bis zur Landesregierung.

Eine starke Interessenvertretung sichert, dass kinder- und jugendrelevante Themen ressortübergreifend behandelt werden. Räume und Institutionen, an denen junge Menschen viel Zeit verbringen, leben Beteiligung, ermöglichen kontinuierliche Selbstvertretung von Kindern und Jugendlichen und beziehen diese selbstverständlich mit ein.

Regelmäßige Berichte schaffen Transparenz und machen Fortschritte sichtbar. Politik wird so für junge Menschen nachvollziehbarer, wirksamer und attraktiver – und unsere Demokratie gewinnt an Stärke, weil sie alle Generationen einbindet.

Das Land richtet eine unabhängige Kinder- und Jugendbeauftragte oder einen Kinder- und Jugendbeauftragten mit Kabinettsrang, verbindlichen Befugnissen und klarer Zuständigkeit in allen kinder- und jugendrelevanten Fragen ein.

Jedes Ministerium verankert eine feste Schnittstelle, indem es eine verantwortliche Person benennt, die jugendpolitische Interessen systematisch und verbindlich in die Arbeit des Ministeriums einbringt.

Regelmäßige Kinder- und Jugendberichte – mindestens einmal pro Legislaturperiode – prüfen den Fortschritt, zeigen Entwicklungen auf und machen Erfolge wie Defizite transparent. 

Eine gesetzliche Grundlage stellt die notwendige Verbindlichkeit her, sei es durch die Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetzes oder durch ein eigenes Jugendpolitik-Gesetz.

2. Ermöglichen und sicherstellen: Gerechte Teilhabe für alle jungen Menschen in M-V

In Mecklenburg-Vorpommern haben alle jungen Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten gleiche Chancen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. 
Kinder- und Jugendarbeit ist verlässlich finanziert und in der Fläche verfügbar und erreichbar, sodass kein junger Mensch ausgeschlossen wird. 
Ferienfreizeiten, Jugendverbandsarbeit sowie außerschulische Bildungsangebote stehen allen offen. Projekte/Angebote der Politischen Bildung und Medienbildung sind selbstverständlich zugänglich und vermitteln die Kompetenzen, die für eine selbstbestimmte, kritische und demokratische Teilhabe in einer (digitalen) Gesellschaft notwendig sind. So entstehen Räume, in denen junge Menschen Selbstwirksamkeit erfahren, Demokratie lernen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten.

Eine strategische Landesjugendhilfeplanung berücksichtigt Armut, ländliche Distanzen und ungleiche Lebensverhältnisse. Daraus wird eine angemessene finanzielle Ausstattung des Landesjugendplans abgeleitet, die die mindestens eine Verdopplung der bisherigen finanziellen Ausstattung beinhaltet.
Die Jugendverbandsarbeit erhält eine zuverlässige und nachhaltige Finanzierung.

Gezielte finanzielle Förderung ermöglicht den Zugang zu Ferienfreizeiten für alle jungen Menschen und stellt deren dauerhafte Umsetzung sicher.

Der Aufbau flächendeckender Medienbildung vermittelt Kompetenzen für einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.

Die Weiterentwicklung und verlässliche Förderung politischer Jugendbildung stärkt demokratische Kompetenzen gegen antidemokratische Tendenzen.

3. Stärken und schützen: Junges Ehrenamt in M-V verlässlich gestalten

Junges ehrenamtliches Engagement ist ein tragendes Fundament unseres demokratischen Gemeinwesens. Ob in Jugendverbänden, Vereinen, Initiativen, Feuerwehren oder Kirchengemeinden – junge Engagierte übernehmen Verantwortung, schaffen Gemeinschaft und vermitteln demokratische Werte. 

In Mecklenburg-Vorpommern finden sie dafür beste Bedingungen: Sie erhalten Anerkennung und Respekt, politische Unterstützung ist verlässlich, und Engagement lässt sich gut mit Ausbildung, Studium oder Beruf verbinden. Kosten stehen niemandem im Weg, Mobilität ist gesichert, und die erworbenen Kompetenzen werden sichtbar anerkannt. So wird junges Ehrenamt zu einer echten Stärke unseres Landes und trägt dauerhaft zu Demokratie und Zusammenhalt bei.

Um finanzielle Entlastung und Mobilität sicherzustellen, erhalten alle JuLeiCa-Inhaber*innen das Deutschlandticket.

Klare, einheitliche und bürokratiearme Regelungen sowie 10 bezahlte Freistellungstage ermöglichen die Vereinbarkeit von Engagement, Schule, Ausbildung, Studium und Beruf.

Wer sich ehrenamtlich engagiert, erwirbt anerkannte Kompetenzen, die beim Zugang zu Ausbildung, Studium und Beruf angerechnet werden.

Der Ausbau von Präventions-, Schutz- und Unterstützungsangeboten schützt Ehrenamtliche wirksam vor Übergriffen bei der Ausübung ihres Engagements.

Jugendpolitische Forderungen zur Landtagswahl 2026

Kommende Veranstaltungen und Aktionen

Planspiel: Multiplikator*innen-Schulungen (2., 11. und 17. März 2026)

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Filmpremiere - Doku zur Jugendverbandsarbeit in M-V (17. April 2026)

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Jugend im Landtag: "JiL on Tour" (19. bis 21. Mai 2026) 

Weitere Informationen folgen in Kürze auf .

U16-Wahl für Kinder und Jugendliche (11. September 2026) 

Weitere Informationen folgen in Kürze.

FAQ zur Landtagswahl 2026 - alles, was du wissen musst!

Der Landtag ist das Parlament von Mecklenburg-Vorpommern. Hier setzen sich gewählte Abgeordnete für die unterschiedlichen Interessen der Menschen ein und treffen wichtige Entscheidungen. Der Landtag beschließt Gesetze, entscheidet über den Landeshaushalt und kontrolliert die Arbeit der Landesregierung. Damit ist er das zentrale politische Entscheidungsorgan auf Landesebene.

Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern folgt einem sogenannten personalisierten Verhältniswahlrecht. Jede*r Wähler*in  hat zwei Stimmen:

Mit der Erststimme wählst du eine*n Direktkandidat*in aus deinem Wahlkreis. Der oder die Kandidat*in mit den meisten Stimmen im Wahlkreis zieht direkt in den Landtag ein.

Mit der Zweitstimme wählst du eine Partei. Die Zweitstimme ist entscheidend für die Sitzverteilung der Parteien im Landtag und bestimmt, wie stark eine Partei insgesamt vertreten ist.

Am 20. September 2026. 

Du kannst bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wählen, wenn du mindestens 16 Jahre alt bist. Jede Person darf bei der Landtagswahl nur einmal wählen.
Du musst die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und seit mindestens drei Monaten in Mecklenburg-Vorpommern wohnen. Nur wer seinen Wohnsitz im Bundesland hat, darf an der Landtagswahl teilnehmen.

Demokratie lebt vom Mitmachen und Mitgestalten. Mit deiner Stimme gestaltest du die Zukunft von Mecklenburg-Vorpommern aktiv mit. Mit deiner Wahl bestimmst du mit, wer im Landtag sitzt und Entscheidungen trifft, die deinen Alltag, deine Zukunft und das Leben aller Menschen in Mecklenburg-Vorpommern betreffen. Nutze also deine Stimme – geh wählen!

Damit hast du Einfluss darauf, welche politischen Entscheidungen in Mecklenburg-Vorpommern getroffen werden, zum Beispiel in den Bereichen Bildung und Schulen, Klimaschutz, Landwirtschaft, öffentlicher Nahverkehr, soziale Gerechtigkeit, Kultur, Sport, Gesundheit und viele mehr.

 

Zur Landtagswahl gibt es zwei Möglichkeiten zu wählen: Vor Ort im Wahllokal oder per Briefwahl. Das ist genauso wie auch bei der Bundestagswahl.
An deinem Wohnort wirst du automatisch in das Wählerverzeichnis eingetragen. Vor der Wahl bekommst du per Post eine Wahlbenachrichtigung. Darauf steht, wo sich dein Wahllokal befindet und wie du Briefwahl beantragen kannst. Zum Wählen solltest du deine Wahlbenachrichtigung und einen Personalausweis oder Reisepass mitbringen

Material

Leider können bei der Landtagswahl junge Menschen erst ab 16 Jahren wählen gehen. Trotzdem ist es wichtig, dass die Rechte und Bedürfnisse junger Menschen gesehen und mitgedacht werden. Deshalb dürfen alle Wahlberechtigten sich bei ihrer Wahlentscheidung gerne an den Belangen von jungen Menschen in M-V orientieren. Dafür hat der Landesjugendring M-V und Mitarbeitende aus dem Beteiligungsnetzwerk MV zusammen mit Jugendlichen z.B. bei Jugend im Landtag Wahlplakate mit ihren Themen und Wünschen entwickelt.

Um diese Forderung in die Breite zu tragen, seid ihr gefragt! Die Plakate und Social Media Kacheln zum Drucken, Aufhängen und Teilen findet ihr hier zum Download.

Wahlplakate "Jugendliche fordern"

Also: teilt, was das Zeug hält, und macht darauf aufmerksam, was junge Menschen in den Bereichen Mitsprache, Bildung, Chancengleichheit, Mobilität /ÖPNV und Medienbildung zu sagen haben.


 

 

 

 

 

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