Jugendpolitik im Fokus - Landesjugendring blickt erwartungsvoll auf die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen

05.11.2021

Koalitionsverhandlungen Fazit

Jugendpolitik im Fokus - Landesjugendring blickt erwartungsvoll auf die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen

Die Verhandlungsführer*innen von SPD und Die LINKE haben sich in den Koalitionsverhandlungen auf mehrere jugendpolitische Schwerpunkte verständigt: Die Einführung des Wahlalters 16 bei Landtagswahlen, die Verankerung von Mitwirkungsrechten junger Menschen in der Kommunalverfassung, die Verabschiedung eines Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetzes sowie eines Landeskinderschutzgesetzes.

Am Freitag wurden die Koalitionsverhandlungen zum Schwerpunkt "Soziale Gerechtigkeit" abgeschlossen.

Tino Nicolai, Vorstandsmitglied im Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern, zieht aus Sicht der Jugendverbandsarbeit und Jugendpolitik ein positives Fazit:

"Wir begrüßen sehr, dass die kommende Landesregierung die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker in den Fokus rücken will. Mehrere unserer jugendpolitischen Forderungen finden sich in den Ergebnissen wieder. Als landesweite Interessenvertretung erwarten wir, dass die neue Landesregierung keine Zeit verstreichen lässt: Die Absenkung des Wahlalters und die Novellierung der Kommunalverfassung sollten umgehend angegangen werden.

Wir blicken erwartungsvoll auf die Jugendpolitik in der neuen Legislaturperiode, insbesondere auf die angekündigte Enquete-Kommission "Jung sein in MV". Bereits 2018 und 2019 fand die gleichnamige Anhörungsreihe im Landtag statt, an der sich engagierte Jugendliche und wir uns als Landesjugendring beteiligten. Die Enquete-Kommission sollte hieran nahtlos anschließen und von Anfang an die Mitwirkung von jungen Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Jugendbeteiligung funktioniert nur mit vielfältiger Jugendarbeit. Umso wichtiger ist es, die Finanzierung der Angebote und Strukturen langfristig zu sichern. Nur so gelingt es, die notwendigen Vorhaben gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen und den Jugendverbänden und Jugendringen in Mecklenburg-Vorpommern umzusetzen."

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